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12. und/oder 13. Juli 2010
Frühe Warnzeichen für drohende Misshandlung und Vernachlässigung in der frühen Kindheit
Wenn Eltern gegenüber ihrem Baby oder Kleinkind unvorhersehbares, übergriffiges, bedrohliches und beängstigendes Verhalten zeigen oder für ihr Kind emotional nicht erreichbar sind, entstehen für die Kinder extreme Dauerbelastungen. Schon sehr kleine Kinder entwickeln Strategien zur Bewältigung dieser Belastungen, die jedoch Risiken für die gesamte Entwicklung darstellen. Im späteren Alter können sie zu massiven Verhaltensauffälligkeiten führen und müssen dann mit wesentlich mehr Aufwand und Schwierigkeiten behandelt werden. Durch genaue Verhaltensbeobachtung (Sehen) und vertieftes entwicklungspsychologisches Wissen (Verstehen) sollen das Verständnis für frühe Warnzeichen und Möglichkeiten vernetzter früher Hilfen (Handeln) dargestellt und diskutiert werden.
Am zweiten Tag der Fortbildung wird das vorgestellte Konzept anhand der eingebrachten Fälle aus der Praxis der TeilnehmerInnen vertieft.
Das Seminar kann ein- oder zweitägig besucht werden, so dass den TeilnehmerInnen, die letztes Jahr das eintägige Seminar von Frau Dr. Fries besucht haben, die Möglichkeit gegeben wird, dieses Jahr den zweiten Veranstaltungstag zu buchen.
Referentin: Dr. phil. Mauri Fries, Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin, Mitbegründerin des Martha-Muchow-Instituts: Theorie und Praxis der frühen Kindheit
Termin: 12. und/oder 13. Juli 2010, jeweils von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ort: Seminarräume des Bodensee-Instituts, Seestraße 17, 78315 Radolfzell
Kosten: eintägig: 85 € (135 CHF) zweitägig: 165 € (260 CHF)
Anmeldeformular
22. September 2010
Informationsveranstaltung des Bodensee-Instituts zu den Weiterbildungen "Systemische Therapie und Beratung (DGSF)" und "Systemische Praxis in unterschiedlichen sozialen Kontexten – Systemische Beratung")
Termin: Mittwoch, 22. September 2010, von 17:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
Ort: Seminarräume des Bodensee-Instituts, Seestraße 17, 78315 Radolfzell
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